Die Alp Schrina wird mit etwa 40 Kühen und 80 bis 100 Stück Galtvieh bestossen. Die Kühe bleiben den ganzen Sommer in der Umgebung der Hauptalp, das Galtvieh steigt im Verlauf des Sommers über die Weide Butz bis auf das Obersäss.
Das Verhältnis von Kühen und Galtvieh muss ausgewogen sein, um eine angemessene Bewirtschaftung zu gewährleisten. Die Einrichtungen der Alp Schrina wurden in den vergangenen Jahren auf sanfte Art den Anforderungen der modernen Qualitätssicherung angepasst.
Ziele der AlpWir haben die Aufgabe, die Alp in einem guten Zustand zu erhalten. Das gilt sowohl für die Gebäude wie für die Weideflächen. Die Bewirtschaftung der Alp muss auf zeitgemässe Art möglich sein.
Für diese Bewirtschaftung müssen wir einerseits für zeitgemässe Arbeitsbedingungen sorgen und andererseits die gestellten Anforderungen in hygienischer und qualitativer Hinsicht erfüllen.
Für die Vermarktung will sich die Alp in einer sauberen und gefälligen Art präsentieren.
Ein Blick in die Zukunft ist schwierig. Auf jeden Fall ist es wichtig, dass wir die Alp ganzheitlich betreiben. Dazu gehört auch die Vermarktung der Produkte.
Wir haben mit einem Alpbeizli mit den dazu gehörenden WC- und einfachen Waschanlagen eine Möglichkeit geschaffen, dass man bei uns auf der Alp verweilen kann.
Der Alp- und Kulturweg Schrina des Kur- und Verkehrsvereins Walenstadt und die Alp Schrina gehören zusammen. Die Alp ist mit Spielplatz, Schauraum sowie den zwei wunderschönen Informationstafeln zur Alpwirtschaft und zur Geologie ein wichtiger Standort und kann auf die Anziehungskraft des Weges zählen. Der Weg führt von Schrina über den Sitzsteinweg nach Tschingla und dann über das Obersäss unserer Alp zurück nach Schrina-Hochrugg.
8880 Walenstadt, im März 2017
Erich Müller, Präsident der Alpkorporation